Rettung aus Astrachan
In Astrachan, Russland, werden eingefangene Straßenhunde unter schrecklichen Bedingungen in staatlichen Einrichtungen gehalten zur Verbrennung.Sie leben ausgesetzt extremer Wetterbedingungen in überfüllten Zwingern an kurzen Ketten mitunter ohne Futter.Ohne medizinische Versorgung leiden die Tiere erheblich und sterben oft qualvoll durch Unterernährung und Krankheiten.Besonders alarmierend ist die Praxis, die Hunde zu verbrennen. Es sind dringend Maßnahmen zu ergreifen, dies zu stoppen und diesen Geschöpfen ein besseres Leben zu ermöglichen.
Wir haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Hunden in Astrachan zu helfen. Astrachan, eine Stadt in Russland nahe der Mündung der Wolga ins Kaspische Meer, steht vor erheblichen Herausforderungen im Bereich des Tierschutzes. Viele Hunde in dieser Region leben unter prekären Bedingungen, oft ohne ausreichende medizinische Versorgung und Schutz. Probleme mit Zäunen und unzureichende Tierschutzmaßnahmen führen dazu, dass die Hunde akut gefährdet sind.Eine unserer Missionen ist es, diese Tiere aus ihrer Notlage zu befreien und ihnen ein sicheres und liebevolles Zuhause zu ermöglichen. Wir arbeiten unermüdlich daran, die Lebensbedingungen der Hunde zu verbessern und ihnen eine zweite Chance auf ein glückliches Leben zu geben.
Die Situation in Astrachan ist besorgniserregend, da viele Hunde in unsicheren Zäunen leben, die sie nicht ausreichend schützen. Diese Zäune sind oft beschädigt oder unzureichend gesichert, was die Hunde gefährdet. Die Tierschutzaktivitäten konzentrieren sich darauf, diese Zäune zu reparieren und zu verbessern, um den Hunden ein sicheres Zuhause zu bieten.Zudem werden regelmäßige Kontrollen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Hunde gut versorgt sind und keine Gefahr droht. In Erwartung der nächsten Urteile nach dem Einspruch gegen die Zulassung der Tötungen der Straßenhunde bauen die Tierschützer weiter fieberhaft an sicheren Behausungen für die von ihnen geretteten Tiere.Aufgrund noch fehlender Zäune rund um die private Zwingeranlage finden immer wieder Zerstörungen an den Hundeboxen statt, wodurch die Hunde akut gefährdet sind.
Aktuelles zu Rettungen aus Astrachan
Die Situation in Astrachan ist besorgniserregend, da viele Hunde in unsicheren Zäunen leben, die sie nicht ausreichend schützen. Diese Zäune sind oft beschädigt oder unzureichend gesichert, was die Hunde gefährdet. Die Tierschutzaktivitäten konzentrieren sich darauf, diese Zäune zu reparieren und zu verbessern, um den Hunden ein sicheres Zuhause zu bieten.Zudem werden regelmäßige Kontrollen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Hunde gut versorgt sind und keine Gefahr droht. In Erwartung der nächsten Urteile nach dem Einspruch gegen die Zulassung der Tötungen der Straßenhunde bauen die Tierschützer weiter fieberhaft an sicheren Behausungen für die von ihnen geretteten Tiere.Aufgrund noch fehlender Zäune rund um die private Zwingeranlage finden immer wieder Zerstörungen an den Hundeboxen statt, wodurch die Hunde akut gefährdet sind.
Unsere Mission in Astrachan
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, den Hunden in Astrachan zu helfen. Astrachan, eine Stadt in Russland nahe der Mündung der Wolga ins Kaspische Meer, steht vor erheblichen Herausforderungen im Bereich des Tierschutzes.Viele Hunde in dieser Region leben unter prekären Bedingungen, oft ohne ausreichende medizinische Versorgung und Schutz.Probleme mit Zäunen und unzureichende Tierschutzmaßnahmen führen dazu, dass die Hunde akut gefährdet sind. Eine unserer Missionen ist es, diese Tiere aus ihrer Notlage zu befreien und ihnen ein sicheres und liebevolles Zuhause zu ermöglichen.Wir arbeiten unermüdlich daran, die Lebensbedingungen der Hunde zu verbessern und ihnen eine zweite Chance auf ein glückliches Leben zu geben.
Kannst du bitte hier auch wie im FAQ Bereich solch klappbare Kästchen machen?
Aktuelles zu Rettungen aus Astrachan
2024-07-05: Bleierne Zeit in Astrachan
In Erwartung der nächsten Urteile nach dem Einspruch gegen die Zulassung der Tötungen der Straßenhunde (auch durch Verbrennen), bauen die TierschützerInnen weiter fieberhaft an sicheren Behausungen für die von ihnen geretteten Tiere. Aufgrund noch fehlender Zäune rund um die private Zwingeranlage finden immer wieder Zerstörungen an den Hundeboxen statt. Die Hunde sind dadurch akut gefährdet.
Die Aufgaben durch die Aufnahme vieler hundert Hunde sind fast nicht zu schaffen. Alle Tiere müssen täglich versorgt und gegen Parasiten behandelt werden. Die neugeborenen Welpen und deren Mütter brauchen besonderen Schutz, wie auch die kranken und verletzten Tiere.
Unsere Achtung gilt den Menschen vor Ort, die sich trotz persönlicher Gefährdung nicht davon abbringen lassen, sich weiter für eine Zukunft der Straßenhunde von Astrachan einzusetzen. Da innerhalb Russlands die Situation in vielen Städten vergleichbar ist, gibt es kaum noch Interesse oder Hilfe aus anderen Regionen.
2024-07-04: Update zu Tierschutzaktivitäten in Astrachan
Update zu Tierschutzaktivitäten in Astrachan, wo es Probleme mit Zäunen gibt und die Hunde akut gefährdet sind. Die Situation in Astrachan ist besorgniserregend, da viele Hunde in unsicheren Zäunen leben, die sie nicht ausreichend schützen.
Diese Zäune sind oft beschädigt oder unzureichend gesichert, was die Hunde gefährdet. Die Tierschutzaktivitäten konzentrieren sich darauf, diese Zäune zu reparieren und zu verbessern, um den Hunden ein sicheres Zuhause zu bieten.
Zudem werden regelmäßige Kontrollen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Hunde gut versorgt sind und keine Gefahr droht.
2024-06-21: Wir nehmen nochmal Anlauf für die TierschützerInnen in Astrachan
Die Situation wirkt hoffnungslos und die Tierschützerinnen vor Ort kämpfen jeden Tag um das Leben der Hunde. Für jedes Tier, das sie aus der staatlichen Tötung holen, müssen sie 100 Euro bezahlen.
Noch immer ist das Gelände, auf dem sie in einer unglaublichen Anstrengung mittlerweile Platz für über 500 Hunde geschaffen haben, nicht fertig eingezäunt. Die vielen trächtigen Hündinnen, die sie untergebracht haben, bekommen ihre Welpen und müssen besonders intensiv versorgt werden.
Alle Tiere müssen jeden Tag versorgt und alle Hunde sollen kastriert werden. Es ist eine kaum zu bewältigende Aufgabe, die die Tierschützer stemmen müssen. Und jeder Schritt, den sie tun, wird von kritischen Augen beobachtet.
Wir möchten dazu beitragen, dass Material gekauft werden kann, um die Zäune fertig zu stellen, damit die Tiere innerhalb des Geheges sicher vor den Hundefängern sind.
2024-06-10: Dieser Apell erreichte uns von den Tierschützern in Astrachan
„Liebe Freunde!
Wir bitten Sie, die Freiwilligen von Astrachan nicht im Stich zu lassen, wenn es um Hilfe geht! Jeden Tag stehen die Bewohner der Region auf den Mahnwachen! Sie flehen die Behörden der Region an, keine Hunde zu töten und das mörderische Gesetz abzuschaffen!
Morgen wird sich ihnen Moskau anschließen, das ebenfalls mehrere Mahnwachen zur Unterstützung Astrachans abhalten wird! Polizei und Staatsanwaltschaft kommen ständig zu den Orten der Mahnwachen – sie wollen Andersdenkende von den Straßen entfernen. Außerdem schreiben Freiwillige jeden Tag Anträge und Beschwerden an die föderalen Oberbehörden in Moskau!
Bald wird es eine Berufung gegen die Euthanasie vor Gericht geben. Außerdem wurden die Kadaver der getöteten Hunde von den Freiwilligen mit Hilfe der Polizei vom Totenplatz geholt! Und sie werden bereits analysiert! Bei allen Tieren floss Blut aus Mund und Nase, was auf eine unmenschliche Tötungsmethode hindeutet. Die Leute werden wegen Tierquälerei klagen!
Jeden Tag nehmen Freiwillige viele Tiere auf und nur dank Ihnen werden sie vor der Tötung bewahrt! Das freiwillige Tierheim wird ständig ausgebaut!“
2024-06-07: Astrachan-Aktion: DANKE
Vielen Dank für das große Interesse am Verlauf der Astrachan-Aktion und die Anteilnahme für die Hunde und die Menschen, die sich für die Tiere einsetzen! Vielen Dank für eure große Spendenbereitschaft, die dort dem Bau neuer Unterbringungsmöglichkeiten zugute kommt. Die Tierschützer sichern Straßenhunde, bevor sie von den staatlichen Fängern erwischt werden und bringen sie in ihren privat erbauten Zwingeranlagen unter. Dort werden sie versorgt und kastriert.
Der aktuelle Stand ist leider unverändert:
Die Tötungsstationen verweigern jeglichen Kontakt.
Freikaufen kann man Hunde von dort nicht, weil das als Bestechung gilt.
Es herrscht völlige Willkür, ob und wieviele todgeweihte Hunde an Tierschützer übergeben werden.
Die Tierschützer machen weiter und lassen sich trotz schwierigster Umstände nicht unterkriegen in ihrem Engagement gegen die völlig unnötigen Massnahmen und deren extreme Grausamkeit.
2024-06-02: FÜR JEDEN GETÖTETEN HUND GIBT ES GELD
Deshalb gibt es gar keinen Grund für die Zuständigen in der Tötungsstation, einen zur Tötung verurteilten Hund an die Menschen herauszugeben, die vorm Tor warten! 30 Freiwillige stehen dort. Jeder ist bereit, ein Tier aufzunehmen! Damit wären alle Tötungsopfer dieses Tages gerettet. Aber nur 5 Tiere werden herausgegeben! Die anderen stecken kurz darauf mit blutigen Schnauzen reglos in Plastiksäcken und werden zum Brennofen gekarrt.
Die Grausamkeit und Willkür sind unerträglich für die Helferinnen und Helfer vor Ort, die seit Monaten um gute und langfristige Lösungen ringen und die mit ihrer ganzen Kraft das Leben so vieler Hunde zu retten versuchen!
Sie haben tierschutzgerechte Möglichkeiten aufgezeigt, die Hundevermehrung einzudämmen mit den zur Verfügung stehenden staatlichen Geldern. Aber selbst im Gerichtsprozess fanden sie damit kein Gehör. Das tausendfache Töten ist beschlossene Sache.
2024-05-31: DER ALBTRAUM IST GRAUSAMSTE REALITÄT GEWORDEN
Die zuständigen Behörden in Astrachan zögern nicht mehr. Das Gesetz zur Legalisierung der Verbrennung von Hunden ist seit dem 27. Mai in Kraft. Ab jetzt werden die Hunde durch Frostschutzmittel getötet oder schlimmstenfalls dadurch nur gelähmt lebend in die Brennöfen geworfen! Allen Hunden über 40 cm, die aufgegriffen werden, steht dieses Abschlachten bevor.
Die Tierschützer vor Ort sind machtlos gegenüber diesem Gewaltexzess. Sie stellen sich in den Weg, aber sie gefährden sich damit vor allem selbst. Sie können nur versuchen, schneller zu sein als die Hundefänger und so viele Tiere wie möglich in den eigenen, selbst in Windeseile erbauten Zwingeranlagen unterzubringen.
Sie haben uns geschrieben, dass in Astrachan Krieg herrsche, schlimmer als in Jakutsk oder anderswo. In den sozialen Medien Russlands gibt es viele Mutige, die ihr Entsetzen kundtun. Aber es gibt auch sehr viele, die ganz offen ihre Freude darüber zeigen, dass das Abschlachten nun wieder aufgenommen wird.
2024-05-27: Das Ergebnis der heutigen Verhandlung ist niederschmetternd
Die Tierschützer vor Ort sind erschöpft und verzweifelt, ihre emotionalen Berichte sprechen für sich und lassen nur Schlimmstes erahnen:
„In Astrachan ist heute etwas wirklich Schreckliches passiert. Das Gericht wies die Klage von drei Klägern auf einmal ab. Alle Bürgerrechte sind verletzt worden, sogar die Eigentumsrechte. Ab morgen werden massenhaft Hunde getötet, je 25 lebende Seelen in der Tötung „Clean City“ und 50 im Russkov-Shelter. Dem Besitzer wird nun für 180 Tage das Recht entzogen, den Hund zu suchen. Wird ein Tier gefangen, ist es nach 13 Tagen tot. Nur weil es über 40 cm groß ist oder weil den Fängern das Aussehen nicht gefiel. Es ist nur ein Lippenbekenntnis, dass auf humane Weise eingeschläfert wird! In Wirklichkeit ist das sehr teuer und höchstwahrscheinlich wird den Hunden ein erstickendes und muskelblockierendes Mittel injiziert. Es besteht immer die Möglichkeit, dass die Hunde in Astrachan mit gelähmten Muskeln lebendig im Ofen verbrannt werden. Niemand wird dies überprüfen lassen, weil Freiwillige nicht mehr in die Tötungen gelassen werden. Die Freiwilligen vor Ort werden durch die Entscheidung des Gerichts ausgeschaltet.
Die Kläger werden Berufung einlegen und, wenn nötig, werden sie bis zum Obersten Gerichtshof gehen.
Das ist Tierfaschismus.“
2024-05-23: KAMPF GEGEN WINDMÜHLEN UND DIE TIERSCHÜTZER SIND VERZWEIFELT
„Die Situation in Astrachan ist katastrophal! Die Behörden der Region stehen nicht in Kontakt mit den Freiwilligen, die Tiere retten wollen! Sie legen ihnen ständig neue Hindernisse in den Weg. Aber die Freiwilligen geben nicht auf und retten Hunde auf eigene Kosten.
Die Tierschützer haben in diesem Monat mehr als 400 Hundeleben gerettet! Das wurde möglich dank euch, liebe Freunde! Es wurden bereits 50 Zwinger gebaut, in denen jeweils 4 Hunde untergebracht werden können. Der Rest der Tiere wurde in andere Städte Russlands gebracht: Moskau, St. Petersburg, Novosibirsk, Omsk, Krasnodar, Petrozavodsk! Das sind 4 Transporter, die die Tiere in Städte und Züge gebracht haben!
Jetzt ist es dringend notwendig, 87 Hunde aus dem schmutzigen und schrecklichen „Tierheim“ von Russkov zu retten, das den Freiwilligen keine Zeit lässt. Es ist sehr dringend. Jeden Tag werden weitere 50 Hunde eingefangen, die am 12. Tag getötet werden. Das heißt, wir müssen dringend weitere Gehege bauen!
Das genauso schreckliche zweite Tierheim „Clean City“ plant, jeden Tag 25 Hunde einzufangen und zu töten. Wir haben keine Zeit, zu warten und bitten jeden von Ihnen, all diesen und den neuen Tieren zu helfen!
Unterstützt uns bitte dabei, weitere Zwinger zu bauen!“
2024-05-22: Der Prozess in Astrachan zieht sich hin und wird hinausgezögert
Laut einer Vertreterin der Moskauer Gesellschaft für Tierschutz, kann der Saal des Bezirksgerichts Astrachan derzeit kaum alle besorgten Bürger aufnehmen, die persönlich ihre Meinung gegen das Töten von Tieren äußern wollen:
„Euthanasie passt nicht in das russische Verständnis von Güte, das russische Volk ist nicht bereit, Tiere, ältere Menschen, Behinderte zu töten, das liegt uns nicht am Herzen.“ Andere Regionen und Moskau beobachten den Prozess genau, und als Ökologin bin ich der Meinung, dass die Sicherheit und der Komfort der Menschen in der Region Astrachan strikt im Rahmen des Bundesgesetzes 498 gewährleistet werden sollten.
Für die 224 Millionen Haushaltsmittel, die der Region zugewiesen werden, können angemessene Tierheime für Hunde gebaut werden, es ist möglich, mehr als alle Hunde in der Region zu sterilisieren, es ist möglich, unerlaubte Zucht ohne zusätzliche finanzielle Investitionen vollständig zu verbieten und mit der Bevölkerung für Verhütungsmassnahmen zu arbeiten. Pakkina betonte gesondert, dass laut Artikel 3 Absatz 5 des Bundesgesetzes 498 jede Handlung, die zum Tod eines Tieres führt, streng als grausame Behandlung charakterisiert wird….“
Nachdem in den ersten Tagen viele Prozessbeobachter und Interessierte aus ganz Russland dem Thema ihre Aufmerksamkeit schenkten, lässt das landesweite Interesse nach.
Die Tierschützer in Astrachan kämpfen einen fast vergeblichen Kampf. Tagsüber retten sie Hundeleben, die zur nächsten Tötung anstehen und suchen verzweifelt nach Plätzen und Unterbringungsmöglichkeiten. Abends kümmern sie sich um die schriftliche Vorbereitung ihres Anliegens für den Prozess.
Es ist eine enorme Leistung, dass sie fieberhaft noch immer Zwinger und Hütten bauen und ein weiteres Gelände zur Unterbingung erworben haben.
In ihrer Sorge um das Leben so vieler Hunde und in ihrer Verzweiflung haben die Tierschützer in Astrachan nun ihrem Anwalt gekündigt, um das Geld in Zwinger und aktive Rettungsmassnahmen zu investieren.
Sie bitten Mitstreiter, mit ihnen gemeinsam auf Knien vor dem Gerichtsgebäude für das Leben der Hunde einzustehen.
Wir können so wenig für sie und die Hunde tun, aber wir möchten sie auch hier beim Materialeinkauf unterstützen und uns an den Kosten für die Zäune beteiligen.
Nur mit weiteren Spenden ist das möglich!
2024-05-05: Auch innerhalb Russlands ist die Astrachan-Problematik auf Aufmerksamkeit gestossen
In der allgemeinen Berichterstattung ist nicht von mehr Lebend-Verbrennungen die Rede, sondern von Euthanasierung. Wir unterstützen Tierschützer beim Bau einer neuen Zwingeranlage, in der über 160 Hunde bis zur Vermittlung untergebracht werden können, die zur Tötung bestimmt waren.
Die Arbeiten haben bereits begonnen und die Bagger ebnen das Gelände. Vielen Dank für die noch immer eingehenden Spenden, die es ermöglichen, konkret Hilfe vor Ort zu leisten!
Siehe auch: https://ria.ru/20240424/evtanaziya-1942110546.html
2024-04-30: UPDATE 30.4.24
Im Vergleich zu anderen Ländern, über deren Tierschutzaktivitäten offen und transparent berichtet werden kann, ist die Veröffentlichung solcher Themen aus Russland eine schwierige Gratwanderung. Wir müssen den Spagat bewältigen, unseren Tierschutzinformanten aus Astrachan Gehör zu verschaffen und sie gleichzeitig zu schützen. Sie bewegen sich auf extrem schwierigem Terrain.
Aufgrund des Embargos sind für Tierärtzte in Russland kaum noch Narkosemittel für Hunde erhältlich. Kastrationen ohne Betäubung sind schon länger an der Tagesordnung.
Das Verbrennen lebender Tiere ist eine Folge dieses Umstandes, fand aber bereits früher schon statt, in Astrachan 2022.
In und um Astrachan leben geschätzt bis zu 25.000 Straßenhunde, 2000 davon im Stadtbereich. Die Situation ist so dramatisch, dass es für die Eindämmung dieser Population in jedem Fall einer langfristigen Lösung bedarf. Großflächige Kastrationsaktionen finden nicht mehr statt.
In Russland ist es per Gesetz untersagt, Tiere in Tötungsstationen qualvoll oder inhuman zu töten. Der Bürgermeister von Astrachan wählte deshalb den Ausweg, die Tötungen temporär zu Tierheimen umzubenennen und dem Problem ein Ende zu setzen, „auch wenn es manchen Menschen nicht passt.“ Temporäre Tierheime sind von dem Verbot der inhumanen Tötung ausgeschlossen.
Tierschützer vor Ort sind dagegen vor Gericht gezogen, der Prozess findet am 14. Mai statt. Sie wollen den Beschluss, die Hunde lebend zu verbrennen, kippen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht gewinnen, ist hoch. Deshalb wurden so viele Kräfte wie möglich im Inland mobilisiert, sämtliche Tötungskandidaten vorher noch herauszuholen.
Unser Hilfsangebot besteht darin, Pflegestellen für die Hunde zu unterstützen, die nicht durch russische Orgas gerettet werden. Diese Tiere werden auf Pflegeplätzen in anderen Regionen Russlands untergebracht und versorgt. Die eingegangenen Spenden werden dafür eingesetzt.
Bislang ist es gelungen, die Verbrennung von Hunden der aktuellen Tötungsaktion zu verhindern.
Die Tierschützerinnen E. und M. haben ein Treffen mit E. Sergeevna, der Leiterin der Tötungsstation Jakutsk, vereinbart, um ihr Fragen zur aktuellen Situation in der Tötungsstation zu stellen.
Die beiden Tierschützerinnen fragen die Leiterin, ob sie heute in die Tötungsstation hinein können, um den Tieren Heu zur Wärmeisolation auslegen und ihnen etwas zu trinken zu geben. Noch bevor sie die Frage zu Ende stellen können, kommt die Antwort, dass sie die nächsten vier Tage kategorisch nicht hinein dürften, da in dieser Zeit die Zwinger alle desinfiziert werden sollen. Daraufhin halten die Tierschützerinnen im Video fest, dass sie am 6. Januar wieder kommen werden, um die Tiere mit dem Nötigsten versorgen zu können. Daraufhin antwortet die Leiterin, dass sie nicht genau sagen kann, wann die Tierschützer wieder hereingelassen werden. Es hinge vom Fortschritt bei der Desinfektion der Zwinger ab. Auch das Angebot der Tierschützer, Stroh vor den Zwingern abzulegen, ohne diese zu betreten, lehnt die Leiterin ab. Die Begründung ist, dass das Risiko zu hoch wäre, dass die Hunde entlaufen könnten, wenn sie bei der Desinfektionsaktion von einem Zwinger in den anderen umgesiedelt werden. Diese Begründung ist nicht nachvollziehbar. Warum gerade über die Feiertage im Winter bei eisigen Temperaturen desinfiziert werden muss, ist mehr als fraglich. Aber da man diese Entscheidung nicht ändern kann, versuchen die Tierschützer erneut, als konkretes Datum den 6. Januar festzuhalten, an dem sie die Tötungsstation wieder betreten können, um die Tiere zu versorgen. Die Leiterin will sich weiterhin nicht auf ein konkretes Datum festlegen und antwortet, dass die Tierschützer erneut am 6. Januar nachfragen können, ob sie dann hereinkommen dürften.
Daraufhin fragt die Tierschützerin, ob die Leiterin ihnen dann wenigstens einen Video-Nachweis von mindestens zehn Zwingern in der Zwischenzeit schicken könnte, der zeigt, dass die Tiere etwas zu trinken bekommen. Denn Tierschützer aus Deutschland haben den Hunden eine warme Fischsuppe zum Neujahr ermöglicht und Fischgerichte machen durstig. Denselben Video-Nachweis erbitten sie auch fürs Stroh. Wie kann es denn sein, dass bei solch eisigen Temperaturen und beim Vorhandensein von Heu, welches durch die Tierschützer zur Verfügung gestellt wurde, auf den Videos vom 28. Dezember keinerlei Heu in den Zwingern zu sehen ist? Es wurden schließlich insgesamt zehn Stapel à 300 kg Stroh durch die Tierschützer für die Hunde besorgt. Die Tierschützer haben das Recht, dieses auszulegen. Doch die Leiterin beharrt darauf, dass das die Arbeiter in der Tötungsstation machen, die dafür bezahlt werden. Sie behauptet tatsächlich, dass überall Stroh ausliegt!
Die Anfrage der Tierschützer, heute gemeinsam mit der Leiterin hinein zu gehen, um das mit eigenen Augen sehen zu können und um auch den Helfern aus Deutschland, die insgesamt 1.015 € gespendet haben, eine Antwort geben zu können, wird abgelehnt.
Eine der Tierschützerinnen erklärt, dass sie nicht verstehen kann, warum gerade über die Feiertage desinfiziert wird und der vereiste Kot abgekratzt werden muss!? Sie erklärt, dass sie gerade dabei sei, einen Bericht an die Stadtverwaltung zu schreiben, in dem beklagt wird, dass Tierschützer über so einen langen Zeitraum die Tötungsstation nicht betreten dürfen. Es sei schließlich kein Möbelladen, den man einfach über die Feiertage schließen kann. Es sei die Arbeit mit Lebewesen! Lebende Wesen, die man nicht verhungern lassen kann, nur weil man gerade Weihnachten und Neujahr feiern möchte!
Die Leiterin entgegnet daraufhin, dass ein weiterer Grund für das Betretungsverbot der Tötungsstation sei, dass auch sie persönlich vor den Tierschützern eine Woche Urlaub haben will …
Nachtrag:
Zwischen Weihnachten 23 und Neujahr 24 wurden ca. 500 Hunde getötet. Die genaue Zahl lässt sich nicht ermitteln. Es lässt sich auch nicht mehr feststellen, wie die Hunde getötet wurden und wohin ihre Körper gebracht wurden.
2024-04-27: UPDATE 27.4.24
Text der russischen Tierschützer vor Ort: „In ein paar Tagen rückt die nächste Todesfrist näher. Wir machen alles, was wir können. Organisation «жизнь» „LEBEN“ aus der Stadt Astrachan rettete bisher mehr als 100 Hunde vor dem Tod.
Aktuell müssen Transportboxen für die geretteten Hunde organisiert werden. Viele Hunde brauchen eine psychische Behandlung, weil sie Misshandlungen erfahren haben.
Wir benötigen eure Hilfe, um so viele Tiere wie möglich zu retten, in dem wir gute Hände für sie suchen.
Des Weiteren fällt uns der Bau der Unterkünfte nicht leicht und wir brauchen dafür Hilfe.
Bitte schaut einfach in ihre Augen … Wie kann man sie nur töten? Es ist ein Albtraum.“
https://www.instagram.com/zoo.zhizn…
https://t.me/soobshestvo_zhizn
Сообщество „Жизнь“
Спасаем собак от эвтаназии. Бурятия более 1000 спасеных собак. На данный момент спасаем в г. Астрахань. Нам нужна сильная команда инициативных людей
Jeder Tag bedeutet ein neues Ringen um jeden einzelnen Hund aus der Tötung.
Während die Tierschützer vorm Tor warten, müssen sie miterleben, wie die Mitarbeiter der Tötungsstation die Tiere mit Schlingen herausschleifen, bevor sie übernommen werden können…
Vor dem Tor stehen Tierschützer mit Fahrzeugen bereit, um die freigegebenen Hunde zu übernehmen und abzutransportieren.
Tierschüzer in Astrachan haben ein Gelände erworben, das nun eingezäunt wird. Dort sollen Hunde aufgenommen werden, die sonst in der Tötung landen würden.
Auch für die Unterbingung einer Betreuungsperson wurde eine Möglichkeit geschaffen.
2024-04-26: UPDATE 26.4.24
Bisher schaffen es die Tierschützer vor Ort, alle Hunde, für die am Tag darauf die Verbrennung angesetzt ist, herauszuholen! Sie werden unterstützt von Tierschützern aus ganz Russland. Wir haben Hochachtung davor, wie sie das hinbekommen!
2024-04-25: UPDATE 25.4.24
Die große Aufmerksamkeit, die die Veröffentlichung der geplanten Verbrennungsaktion der Hunde auf sich gezogen hat, blieb auch in Russland selbst nicht ohne Resonanz. Unzählige inländische Tierschützer bemühen sich seither darum, die Helfer vor Ort mit Platzangeboten und Hilfe zu unterstützen.
Die Situation für die Tierschützer in Astrachan ist sehr schwierig und das landesweite öffentliche Interesse wirkt sich konkret erschwerend auf die Rettungsaktion aus:
Jede Art der Berichterstattung ist absolut unerwünscht
Angereiste Reporter schalteten Kameras und Mikrofone aus, als die Tierschützer selbst die dramatische Lage beschreiben wollten.
Eigene Handyaufnahmen der Tierschützer werden massiv verhindert.
Neue Verbrennungsöfen wurden dieses Jahr angeschafft, aber es ist niemand bereit, Bildmaterial zur Verfügung zu stellen.
Immer neue Bestimmungen und Einschränkungen sollen den Helfern die Entnahme der Tiere aus der Tötungsstation unmöglich machen: Pro Ausweis wird nur noch ein Hund abgegeben. Heute müssen die nächsten 70 Todeskandidaten geholt werden. Dafür müssen 70 Einzelpersonen organisiert werden, die vor Ort je einen Hund abholen dürfen.
Es ist nicht möglich, einen bestimmten Hund zu retten. Jede Abgabe eines Tieres beruht auf Willkür.
Bisher wurden dennoch alle Hund der vorherigen Verbrennungstermine gerettet. Jeden Tag beginnt die aufwändige Rettungsaktion von vorn, bis alle zur Verbrennung bestimmten Tiere geholt werden können.
Unser Zwischenfazit heute:
Wir sind dankbar und völlig überrascht über das Echo aus aller Welt. Nachrichten und Mails erreichen uns von überall. Tatsächlich helfen kann aber nur eine neue Strategie in Astrachan selbst, die sich auf humane Art mit dem Problem der ca. 2000 freilaufenden Hunde in der Stadt auseinandersetzt und andere Lösungen findet.
Wir sind hoffnungsvoll, dass alle Hunde dieser angesetzten Verbrennungstage gerettet werden können, weil die russischen Tierschützer sich trotz extrem schwieriger Bedingungen so für sie einsetzen!
Alle Spendengelder werden wir für die Versorgung und Behandlung der Tiere einsetzen, die zum Schluss übrig bleiben und auf russischen Pflegestellen untergebracht werden müssen.
Bitte sendet uns keine weiteren Platzangebote, da im Moment nicht zu übersehen ist, ob wir selbst Hunde übernehmen werden können. Im Idealfall finden sich für die Tiere russische Organisationen und Adoptanten.
Wir werden weiter berichten und hoffen darauf, dass ihr auch eure russischen Freunde auf die Lebend-Verbrennungen aufmerksam macht. Denn nur dort selbst ist es vielleicht möglich, etwas zu bewegen, weil das Thema zu „unangenehm“ ist für die Behörden.
Danke jedem einzelnen von euch für die vielen Spenden und das große Echo!
2024-04-24: DIE TÖTUNGSKANDIDATEN VON ASTRACHAN
Vielen Dank für das überwältigende Echo zur Situation der Straßenhunde in Astrachan und die vielen Spenden!
Mit dieser enormen Resonanz haben wir nicht gerechnet! Auch in Russland hat die bevorstehende Verbrennung der Hunde viele Tierschützer auf den Plan gerufen. Inzwischen werden Hunde direkt herausgeholt und über andere Orgas in Obhut genommen. Wir haben uns nun entschlossen, als Reserve bereit zu stehen für diejenigen, die nicht mehr gerettet werden und für die die Verbrennung bevorsteht, wenn niemand sonst hilft. Dafür werden wir eure Spenden einsetzen und die Platzangebote, die eintreffen. Wir können deshalb in der momentanen Situation keine Hunde reservieren oder zusichern. Sobald Klarheit besteht, welche Tiere nicht abgeholt werden, stellen wir die Übriggebliebenen mit Bildern vor. Danke für euer Verständnis!
Helfen Sie uns
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